Oft gefragt - Auf jede Frage eine Antwort!

Hier finden Sie die häufigsten Fragen, welche sich Eltern stellen, wenn sie ihr Kind zum ersten Mal an einer ruf Kinderreise teilnehmen lassen.


1. Wie findet die Selbstanreise statt?

Im Camp wartet unser Team auf die Anreise der neuen Gäste mit ihren Eltern. Wir freuen uns, alle am Anreisetag zur Eincheckzeit, die Ihnen mit den Reiseunterlagen mitgeteilt wird, begrüßen zu können. Unser Mitarbeiterteam steht dann für Fragen zur Verfügung und in regelmäßigen Abständen bieten wir Führungen an, damit auch Sie als Eltern das Feriendomizil Ihres Kindes kennen lernen können.

2. Wie findet die Zuganreise statt?

Von der ersten Minute an bieten wir eine optimale Betreuung mit einem Betreuerschlüssel von 1:8. Dies ermöglicht einen reibungslosen Ablauf nicht nur beim Ein- und Ausstieg, bei dem wir immer eine helfende Hand für Ihr Kind und sein Gepäckstück haben, auch für Ihre Fragen stehen unsere Reiseleiter Ihnen Rede und Antwort und nehmen gerne individuelle Informationen zu Ihrem Kind entgegen. Die Kinder sitzen im Zug auf reservierten Plätzen zusammen mit den Reiseleitern. Die entsprechende Wagennummer des Sitzplatzes entnehmen Sie bitte Ihren Reiseunterlagen. Bitte orientieren Sie sich vor der Abfahrt des Zuges am Wagenstandsanzeiger am Gleis, wo sich der nächstgelegene Zugeinstieg zum Sitzplatz Ihres Kindes befindet, damit die Einstiegszeit möglichst gering gehalten werden kann. Auf Wunsch kann auch das Taschengeld Ihres Kindes in Verwahrung genommen werden. Während der Zugfahrt wird Ihr Kind von den Reiseleitern rundum betreut, damit auch Langeweile keine Chance hat und es sich sofort wohl fühlt. Am Zielbahnhof angekommen helfen zusätzliche Reiseleiter beim Umstieg in den Zubringerbus mit welchem Ihr Kind direkt ins Camp gebracht wird.

3. Wie erlebt mein Kind die Ankunft?

Im Camp wartet das ganze Team von ruf auf die Ankunft der Fahrzeuge und begrüßt die neuen, kleinen Gäste herzlich. Die Reiseleiter helfen gerne, das Gepäck zur Unterkunft zu bringen und nach einer kurzen Erfrischung erkundet man gemeinsam die Anlage. Nach der Ankunft aller Gäste findet die Zelt- bzw. Zimmervergabe statt und alle Kinder werden ihren Gruppen zugeteilt. Wir werden dabei darauf achten, dass weder Freunde, Geschwister noch Kinder ähnlichen Alters getrennt werden. Während des ersten Gruppentreffens finden dann Kennenlernspiele statt, so dass schnell und unkompliziert erste Kontakte geknüpft werden können.

4. Wie muss man sich die Zelte vorstellen?

Unsere Zelte sind für 4 (Typ C) bzw. 6 (Typ A) Personen ausgerichtet. Der Zelttyp A ist mit Campingbetten möbliert und bietet an den Seiten Platz für das Gepäck Ihres Kindes. Der Zelttyp C ist mit Matratzenbetten und einem Regalfach für jedes Kind ausgestattet. Alle Zelte haben einen festen Boden. Die stabilen Zeltplanen der Steilwandzelte schützen bei jedem Wetter, sind wind-undurchlässig und sorgen stets für angenehme Temperaturen. So verhindern sie insbesondere die übermäßige Aufheizung des Zelt-Innenraums durch starke Sonneneinstrahlung. Die Zelte werden so aufgestellt, dass kleine, überschaubare Zeltdörfer entstehen. Im Zentrum eines jeden Dorfes gibt es Tische und Bänke, ein Sonnensegel und die Möglichkeit, Strom zu nutzen. Einen warmen Schlafsack, Kissen und Handtücher haben die Kinder dabei. Eventuell ist auch das Lieblingsstofftier im Gepäck. Außerdem bringt jeder Camper auch sein Essgeschirr und Besteck mit, es sei denn, dies ist in den Reiseunterlagen (Packliste) anders vermerkt!

5. Mein Kind schläft zum ersten Mal im Zelt. Wie müssen wir uns das vorstellen?

In einem Zelt schlafen 4 bis 6 Kinder zusammen, so dass kein Kind die Nacht allein verbringen muss. Jungen und Mädchen werden getrennt untergebracht. Unsere Kinderbetreuer wohnen im Betreuerzelt mit im Zeltdorf und sind somit immer unmittelbare Ansprechpartner für die Kinder. Alle Reiseleiter sind 24 Stunden am Tag für die Kinder da und kümmern sich neben der Programmgestaltung auch um alle kleinen und großen Sorgen der Kinder. Zusätzlich haben wir während der Nacht unsere Nachtbereitschaft im Einsatz. Sie sorgen für die Sicherheit der Kinder und werden helfen, Ängste zu nehmen. Die Nachtbereitschaft ist in der Regel die ganze Nacht im Einsatz und zieht sich erst dann zurück, wenn andere Mitarbeiter mit den Vorbereitungen für den Tag beginnen.

6. Wie sieht die Verpflegung aus und was ist, wenn mein Kind Allergien hat?

Unsere Köche sorgen stets für eine abwechslungsreiche, gesunde und altersgerechte Verpflegung. Die Vollverpflegung besteht aus einem umfangreichen, vollwertigen Frühstück, einem 3-gängigen Mittagessen und einem leckeren Abendbrot, je nach Witterung oft mit einer warmen Komponente ergänzt. Auf kleine Vegetarier wird bei der Aufstellung des Speiseplanes natürlich Rücksicht genommen. Rund um die Uhr stehen den Kindern Tee und Wasser zur Verfügung, während des Essens gibt es ein erweitertes Getränkeangebot. Für den Hunger zwischendurch hält unser Team tagsüber Obst für die Kinder bereit. Den Reiseunterlagen ist ein Informationszettel beigefügt, auf dem Eltern neben ihrer Aufenthaltsadresse auch eintragen können, auf was unsere Reiseleiter achten sollen. Diese Information wird zu Beginn der Reise von unseren Betreuern eingesammelt und an die Köche zur besonderen Beachtung und Umsetzung weitergegeben. Auch auf Unverträglichkeiten oder Allergien können wir unsere Mahlzeiten abstimmen – sprechen Sie und einfach darauf an. Unsere Reservierungszentrale steht Ihnen vor der Buchung der Reise gern telefonisch zur Verfügung. Kontakt

7. Wird es im Camp eine Möglichkeit geben, Kleinigkeiten einzukaufen?

Auf dem Gelände jedes Camps gibt es einen Kiosk, an dem sich die Kinder Eis, Snacks, Getränke, Batterien, Briefmarken und die nötigsten Dinge des täglichen Bedarfs kaufen können. Der Kiosk hat, dem Tagesprogramm angepasste Öffnungszeiten. Alle Wünsche der kleinen Urlauber können also berücksichtigt werden.

8. Gibt es ärztliche Versorgung?

Der Erwerb des großen Erste-Hilfe-Scheins ist für jeden Mitarbeiter auf der Anlage Pflicht. So können sie bei kleinen Unfällen schnell und korrekt agieren. Ganz in der Nähe gibt es Ärzte, in wenigen Kilometern Entfernung außerdem eine medizinische Notfallzentrale und ein Krankenhaus, welche die ärztliche Versorgung gewährleisten. Wenn nicht anders möglich, erfolgt der Transport zum Arzt mit dem Taxi. Die Fahrtkosten legen wir gerne aus und stellen Sie Ihnen anschließend in Rechnung. Wir empfehlen den Abschluss einer geeigneten Versicherung.

9. Mein Kind muss regelmäßig Medikamente nehmen. Kann das jemand kontrollieren?

Unsere Kinderbetreuer können eine Hilfestellung bei der Organisation der Medikamenteneinnahme geben. Medikamente können gekühlt und die Einnahme kann beobachtet und überwacht werden. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass unsere Betreuer keine medizinische Hilfe bei der Medikamenteneinnahme leisten dürfen und keine Verantwortung für eventuell auftretende Komplikationen übernehmen können. Im Bedarfsfall müssen hier individuelle Lösungen besprochen werden – sprechen Sie uns einfach darauf an. Kontakt

10. Was muss mein Kind unbedingt mitnehmen?

Tipps zur Packliste: Nicht vergessen...

  • Versicherungskarte der Krankenkasse Ihres Kindes
  • Kinderausweis / Personalausweis (Kopie)
  • Kopie des Impfausweises (Bitte kein Original!)
  • Hotel/Bungalow: Bettwäsche (Spannbettlaken, Deckenbezug, Kissenbezug)
  • Zelt: Schlafsack und Kissen
  • Handtücher, auch zum Duschen
  • Sport- und Schwimmsachen
  • Sonnencreme und –cappy
  • Sport- und Freizeitbekleidung
  • Regenkleidung und Gummistiefel
  • Warme Kleidung für kühle Abende
  • Feste Schuhe
  • Besonderheit bei Wyk auf Föhr: Hallensportschuhe mit hellen Sohlen
  • Taschenlampe
  • Verschließbare Trinkflasche
  • Gepäckanhänger
  • ggf. Tischtennisschläger, -bälle
  • Kuscheltier oder -kissen
11. Benötigt mein Kind eigene Bettwäsche oder ist welche vorhanden?

In aller Regel, auch im ruf Kinderhotel auf Föhr, ist die Bettwäsche mitzubringen. So schlafen die Kinder wie zu Hause, Optik, Struktur und Geruch der Bettwäsche verhindern Heimweh und unterstützen das sofortige Wohlfühlen. Achten Sie auf die Hinweise in den Reiseunterlagen. Im Einzelfall ist der Verleih von Bettwäsche in den meisten Unterkünften gegen Gebühr möglich.

12. Wie viel Taschengeld soll ich meinem Kind mitgeben und wie kann das verwaltet werden? Wie werden Wertsachen gesichert?

Im Camp bieten wir die ruf Taschengeldverwaltung an. Ein Betreuer der Gruppe sammelt, natürlich nach Kind sortiert, das Geld ein und verwahrt es. Jeden Tag haben die Kinder die Möglichkeit, Geld zu bekommen. Der Mitarbeiter notiert dabei genau alle Vorgänge. Da der Bedarf eines jeden Kindes an zusätzlichen Getränken etc. sehr individuell zu bemessen ist, fällt es uns schwer einen konkreten Vorschlag zur Höhe des Taschengeldes abzugeben. Sollte das Geld einmal nicht ausreichen, so können Eltern per Taschengeldexpress über unser Büro in Bielefeld Geld an ihr Kind senden. Genaue Abwicklungsinformationen zu diesem Service können Sie den Reiseunterlagen, die Sie ca. 10 Tage vor Reisebeginn zugeschickt bekommen, entnehmen. Auch kleinere Wertsachen können beim Betreuer abgegeben und in Safes sicher verwahrt werden. Wertvolle Kleidungsstücke versehen Sie am besten mit einer eingenähten Namenskennzeichnung, um Verlust oder Verwechslungen vorzubeugen. Wir empfehlen grundsätzlich eine Reisegepäckversicherung.

13. Was passiert bei einem Aufenthalt mit Dauerregen?

Unsere Komfortzelte bieten guten Schutz auch bei starken Regenfällen. Sollte es dennoch zu Einschränkungen bei der Unterbringung kommen, wird sich unser Team um Notunterkünfte, z.B. im Schlechtwetterzelt, kümmern. Hier kann auch das Gepäck gelagert werden. Wir verfügen über ausreichend Platz, um auch im Haus bzw. in regensicheren Bereichen Programmpunkte anzubieten. Vergessen Sie aber bitte auch nicht, Ihrem Kind die richtige Kleidung einzupacken. Damit die Füße immer trocken bleiben, gehören, neben der Regenjacke, immer auch Gummistiefel ins Gepäck.

14. Was bedeutet Kinderreiseleitung?

Unsere speziell ausgebildeten Kinderreiseleiter (auch Kinderbetreuer oder Kinderteamer genannt) werden explizit auf die Betreuung von Kinderreisen vorbereitet. In einem mehrstufigen Auswahl- und Ausbildungsverfahren werden sie für ihre Aufgaben geschult. Programmgestaltung, Ortskunde, Gruppen- und Kinderpädagogik, rechtliche Grundlagen und ein Organisationstraining sind wesentliche Elemente der Kinderreiseleiterausbildung. Ein Großteil unserer Reiseleiter kommt aus dem Bereich Pädagogik (Erzieher, Studenten des Lehramtes, Sozialpädagogikstudenten, Sportstudenten etc.).

15. Wie gestalten sich Ausflüge während des Aufenthalts?

Wir bieten den Kindern ein abwechslungsreiches Ausflugsangebot. Kleinere Ausflüge gehen in die nahe Natur, in den Wald oder ans Wasser. Das absolute Highlight stellt der Ganztagesausflug dar, den jedes Kind erleben darf und der ein breites Spektrum an Action und Abenteuer bietet – natürlich ganz dem Alter der Kinder entsprechend. Ortsabhängig geht es beispielsweise in einen Naturpark, einen kindergerechten Freizeitpark oder zum Klettern. Immer kombiniert mit dem spannenden Aktivprogramm unserer Teamer. Hier wird garantiert niemandem langweilig. Und ganz sicher wird es ein unvergessliches Erlebnis für alle. Sollten Kinder aus gesundheitlichen oder ähnlichen Gründen an einzelnen Programmpunkten nicht teilnehmen können, so werden unsere Kinderbetreuer jederzeit versuchen, Alternativen anzubieten. In den Reiseunterlagen, die Sie ca. 10 Tage vor Reisebeginn zugeschickt bekommen, finden Sie zudem detaillierte Angaben, welche Ausrüstungen mitgebracht werden sollten (z.B. festes Schuhwerk, robuste, wetterfeste Kleidung ...).

16. Wie muss ich mir gegebenenfalls Bademöglichkeiten vorstellen und wie ist Baden für die Kinder organisiert?

Auf Rügen und Föhr, im Bergischen Land, im Schwarzwald und in der Lüneburger Heide gibt es natürliche Bademöglichkeiten. Befinden sich die Kinder in Ufernähe bzw. am Strand, so gibt es stets eine Aufsicht. Dabei organisieren wir die Gruppen und das Programm so, dass ein Maximum an Übersichtlichkeit und Sicherheit entsteht. Die Wasserqualität wird regelmäßig überprüft, damit dem Badespaß nichts im Wege steht. Alle zur Badeaufsicht eingesetzten Kinderbetreuer haben einen DLRG Rettungsschwimmerschein. Bei Gefahr erlassen wir zum Schutze aller sofort ein Badeverbot und kontrollieren die Umsetzung genau.

17. Kann ich mein Kind jederzeit erreichen?

In den Reiseunterlagen ist die Adresse des Camps, die Telefon- und Faxnummer und eine Notnummer angegeben. Damit ist eine 24h-Erreichbarkeit der Kinder gesichert. Außerdem gibt es auch für die Kinder die Möglichkeit zu telefonieren. Bedenken Sie bitte, dass zu starker Telefonkontakt mit Zuhause bei den Kindern Heimweh auslösen kann. Es ist deshalb auch problemlos möglich, von unseren Mitarbeitern vor Ort Informationen zum Befinden Ihres Kindes zu bekommen.

18. Wie wird mit Handys und Computerspielen umgegangen?

In unseren Camps gibt es zahllose Aktivitätsmöglichkeiten. Und jeden Tag ein neues Motto, um spannende Abenteuer zu erleben und die Welt zu entdecken. Eine Woche aktiver Urlaub in einer Gruppe mit anderen Kindern. Das Handy als Spielgerät oder ein Computerspiel stören da eher und behindern den Kontakt in der Gruppe. Wir raten deshalb, das Handy allenfalls für akute Notfälle mit zu nehmen und Computerspiele ganz zu Hause zu lassen. Auch zum Schutz der teuren und begehrten Geräte. Dies ist selbstverständlich nur als Empfehlung anzusehen. Technisch gesehen verfügt das Camp über Mobilfunkempfang.

19. Was ist, wenn mein Kind Heimweh hat?

Die erste Reise ohne Eltern ist etwas völlig Neues, auch für Ihr Kind. Ein tolles Aktivprogramm und viel Abwechslung sind die besten Rezepte gegen Heimweh. Sollte es dennoch vorkommen, dass Ihr Kind nach Hause möchte und den Urlaub nicht fortsetzen kann, hilft die ruf Heimweh-Versicherung: Sie erhalten einen Gutschein über einen Teilbetrag der restlichen Reisetage. Dieser wird Ihnen zu einem späteren Zeitpunkt bei jeder anderen ruf Reise angerechnet.